früher € 22,00 jetzt € 12,90
336 Seiten
Format 110x190 Hardcover
EUR 12,90 / sFr 18,90

ISBN: 9783701714933

Erschienen am 01. März 2008.

Sebastian Schinnerl

In hellen Nächten
Roman

Pressestimmen:
Kriminal-, Antiheimat- und Entwicklungsroman, Mythen und Sagen: Sebastian Schinnerl bedient sich souverän aus dem literarischen Fundus und verstößt dabei elegant gegen Konventionen. [...]
Was in der Kurzfassung nach ausgetretenen Pfaden klingt, liest sich in der Version des Sprachvirtuosen Schinnerl vollkommen neu. Die Schablone wird kunstvoll erweitert, unterlaufen, präsiziert, ähnlich wie eine altbekannte Bibelszene durch die Hand eines Meisters zu etwas Eigenem, Besonderem wird.
DIE PRESSE, Bettina Balàka

Irritation ist Programm in Sebastian Schinnerls zweitem Buch, das eindeutige Fokussierungen unterläuft und durch Verdrehungen und Verschraubungen sich überlagernde Zwischenwelten und Zwischenzeiten schafft. Kritische Heimatkunde trifft auf Exotismus, zeitgenössische Wirklichkeit auf Vergangenheits-Gespenster, Mythos auf einen porösen erzählerischen Realismus. Souverän knüpft Schinnerl an die literarischen Avantgarden des frühen 20. Jahrhunderts an - insbesondere an Robert Musils experimentelle Erzählungen; ebenso kommt er vom Film und vom postmodernen Materialspiel her. (...) Insgesamt beeindruckt Sebastian Schinnerls Sprache durch Schärfe, Witz und Wandlungsfähigkeit.
NZZ, Judith Leister

... eine bitterböse Groteske von stilistischer Brillanz.
ORF Ö1

Schinnerl beherrscht die Kunst, eine tragische Handlung gleichzeitig ernsthaft und mit sarkastischem Humor zu schildern.
WIENER ZEITUNG, Irene Prugger

Manche werden nach der Lektüre von Sebastian Schinnerls "In hellen Nächten" ihr Urteil über den Heimatroman vermutlich radikal revidieren. Denn seit Gert Jonkes "Geometrischem Heimatroman" hat es wohl keinen so konsequenten Versuch mehr gegeben, literarische Neuerungen der Moderne für die literarische Erfassung dörflicher Umtriebe fruchtbar zu machen. Nicht, dass Schinnerl das eher übel beleumundete Genre neu erfunden hätte, doch wie er dessen Inventar virtuos rekombiniert, kann nur bewundert werden.
DER STANDARD, Ewald Schreiber

Stilistisch brilliant, modern, analytisch...analog zur Musikquote, kann man die potentiellen LeserInnen nur auffordern: vergesst die Austers, Walsers & Co, vergesst die Bestsellerlisten, vergesst den Mainstream, geht auf Entdeckungsreise und ihr werdet reich belohnt.
SOUND & MEDIA

Verrückt und virtuos, als hätte David Lynch Hermann Broch gelesen.
RAIFFEISEN ZEITUNG

Herrlich und noch herrlicher, dass Schinnerl die literarische Berg- und talfahrt immer dann mit klugen Pointen auffängt, wenn sie sich zum Alpabtrieb bereit macht.
VORARLBERGER NACHRICHTEN

Es ist kein schmeichelhaftes, aber schneidend scharf beobachtetes und bitter komisches Porträt seiner Schweizer Wahlheimat, das der Vorarlberger Autor Sebastian Schinnerl mit seinem zweiten Roman "In hellen Nächten" vorlegt. Man ist versucht, dem Buch das Etikett Anti-Heimatroman aufzukleben [...]
LITERATURHAUS.AT, Gerald Renöckl

Skurril, bösartig, raffiniert.
KLEINE ZEITUNG, Werner Krause

http://www.residenzverlag...



captcha

drucken
.:.Liceor (CZ)
Impressum Presse Aktualitäten